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Winner

Parada

Länge:
115 min.
Herstellungsjahr:
2011
Land:
Serbien / Republik Kroatien / Mazedonien / Slowenien
Regie:
Darsteller/Mitwirkende:
Nikola Kojo
Miloš Samolov
Hristina Popović
Goran Jevtić
Goran Navojec
Toni Mihailovski
Dejan Aćimović
Matasa Marcovic
Produktionsfirma:
Delirium Films
Berlinale Sektion:
Panorama
Berlinale Kategorie:
Spielfilm
Teddy Award:
Siegessaeule Reader's Award

Grenzüberschreitungen werden in PARADA zum komödiantischen Prinzip. Das wilde Spiel mit Klischees und Stereotypen wurde in Serbien und in den Nachbarländern zum überraschenden Publikumserfolg. Hier verbinden lebensrettende Maßnahmen an einem Gangster-Pitbull zwei Welten, trifft Old-School-Machismo auf schwulen Einrichtungswahn, Homophobie auf exaltierte Geschlechterinszenierungen, hier bilden die alten Feinde – Serben, bosnische Muslime, Kosovo-Albaner und kroatische Kriegsveteranen – zusammen mit Schwulen-Aktivisten eine utopische Truppe. Gemeinsam wird man zum Himmelfahrtskommando auf Mission Impossible, will Nationalisten und Neonazi-Organisationen trotzen und dem erneuten Versuch einer Gay Pride Parade zum Erfolg verhelfen.
Srđjan Dragojevic Film ist ein Blick auf schwules (Über-)Leben in Serbien und ein Streifzug durch eine immer noch angeschlagene, zerrissene Gesellschaft, deren Fronten sich noch Jahre nach dem Krieg ziemlich erstarrt gegenüberstehen. Und wie es sich für eine richtige Komödie gehört, schwebt die Tragik der Wirklichkeit über der turbulenten Handlung.

Homepage zum Film (englisch)

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