TEDDY AWARD 2013 - künstler

RINALDO HOPF

 

Das Artwork für die Kommunikation des 27. TEDDY AWARDs hat in diesem Jahr der Künstler und Fotograf Rinaldo Hopf, Mitherausgeber des Jahrbuchs Mein schwules Auge, gestaltet. Die TEDDY Grafik 2013 greift den 100. Geburtstag von Jean Marais, einer der queeren Ikonen des 20. Jahrhunderts, auf. Jean Marais wird aus Anlass des Jubiläums eine Hommage bei der 27. TEDDY AWARD Verleihung gewidmet.

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Künstler TEDDY Award GALA

Jochen schropp - Host

download picture picture © VOX / Stephan Pick
 
Den Schauspieler und Moderator Jochen Schropp kennen wiraus der erfolgreichen Fernsehsendung X-Factor. 2011 hat Jochen Schropp für seine Moderation den Bayrischen Fernsehpreis erhalten. 2010 und 2011 war er für den Deutschen Fernsehpreis als bester Entertainer nominiert, 2007 für den Grimme-Preis. Neben vielen anderen Fernsehauftritten ist er auch der Pathologe Dr. Stabroth beim Polizeiruf 110 aus Halle.
 

RUFUS WAINWRIGHT

 
Rufus Wainwright bezaubert mit elegischen Pianoballaden, verquickt aber auch poppige Melodien mit klassischen Opernelementen und orientiert sich an Messgesängen. Er wurde bekannt durch Soundtrack-Beiträge zu Bridget Jones und The Aviator. Rufus Wainwright erhielt für sein Debütalbum den Gay/Lesbian American Music Award. 2009 war er für die Grammy Awards in der Kategorie "Best Traditional Pop Vocal Album“ nominiert. Im April 2012 erschien sein neustes Album Out of the Game. Zu schmachtenden Chören und E-Gitarren-Soli singt er Lieder, die in ihrer blühenden Pracht an die kitschigeren Momente des Mainstreams erinnern: Chicago, Stephen Bishop, Queen, Supertramp.
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                                         Foto © Barry J. Holmes
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IMANY

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Foto © Universal Music
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                                         Foto © Universal Music
 
Ursprünglich stammt Imany, die bürgerlich Nadia Mladjao heißt, von den Komoren, einem Inselstaat zwischen Mosambik und Madagaskar, aufgewachsen ist sie in der Pariser Vorstadt. Ihr warmer Afrosoul-Folk-Pop erinnert an kantige, charakterstarke Diven wie Erykah Badu und Lauryn Hill. Stimmlich fühlt man sich von Imany des Öfteren an die junge Tracy Chapman und ihre Welthits aus den Achtzigern erinnert. Bereits in ihrer Zeit in New
York begann Imany, Songs zu schreiben. In Paris nahm sie dann der senegalesische Produzent Malick N'Diaye unter seine Fittiche und verschaffte ihr Auftrittsmöglichkeiten und Zugang zur Musikszene. Bei den Aufnahmen für ihr Debütalbum unterstützten Imany namhafte französische Musiker wie Laurent Vernerey (Benjamin Biolay, Johnny Hallyday), die erfolgreiche französische Pop-Chanson-Sängerin Zaz nahm sie mit auf Tour. Kein Wunder, dass The Shape Of A Broken Heart ein voller Erfolg wurde, in Frankreich erreichte die Platte bereits Platinstatus.
 

BASE BERLIN

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BASE BERLIN ist die Plattform junger selbstständiger Kreativer aus den Bereichen Artistik, Schauspiel, Tanz und Fotografie. 2008 wurde BASE in Berlin gegründet und versteht sich als Art-Pool einer neuen Generation Künstler und Artisten. In Zusammenarbeit mit Choreographen, Regisseuren, Bühnenbildnern und Fotografen entstehen neue Darbietungen und Shows. Durch das hohe kreative Potential beeinflussten Künstler von BASE BERLIN schnell die internationale Artistikszene. Artisten, die sich bei BASE entwickelt und geformt haben, sind inzwischen auf allen großen Festivals, wie z.B. dem Cirque du Demain in Paris, vertreten und machen als Preisträger auf sich aufmerksam.
 

LAING

 

LAING ist chinesisch für “Heißer Scheiß der dir ab jetzt am Schuh klebt“ oder: 3 junge Sängerinnen und eine Tänzerin treten gegen die deutsche Popmusik an. Reduzierte elektronische Beats, drei wundervolle Frauenstimmen in ausgeklügelten Arrangements und deutsche Texte mit gleichen Anteilen an Rotz und Poesie verbinden sich bei LAING zu Musik, die anders ist als alles, was man aus Deutschland sonst gewohnt ist.

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Künstler LATE NIGHT SPECIAL

John Cameron Mitchell and HIS MATTACHINE DANCE PARTY                    

 
 
John Cameron Mitchell, Theaterkünstler, Filmemacher, Schauspieler, Autor, Sänger, Drag Star, radikale Fee und DJ, ist auch eine Art inoffizieller queerer Historiker. Seine Dance Night Mattachine ist benannt nach der Mattachine Bewegung, einer pink-kommunistischen Schwulenrechts- gruppe, die bereits 20 Jahre vor dem Stonewall Aufstand ins Leben gerufen wurde. Die Mission der Mattachine Gesellschaft war es „ethische schwule Kultur zu fördern“ in einer Zeit, in der schwul sein illegal war. Mit seiner Clubnacht, sagt Mitchell, versucht er „den Mattachine Vibe zurück zu bringen. Wir spielen nicht nur viel alte Musik, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl: freundlich, sozial, nicht altersdiskriminierend...“. Die Djs bei Mattachine – Mitchell gemeinsam mit den Shortbus Stars PJ DeBoy und Paul Dawson – gefällt es auch die Song auszuspielen „statt nur den 15-sekündigen Höhepunkt“, sagt Mitchell. „Uns geht es darum, dass ganze Lied zu spielen, langsam zu tanzen, Genres zu mischen, Sexualitäten zu mischen und auch darum, unsere queeren Vorfahren zu feiern“ – Musiker_innen, Künstler_innen, Aktivist_ innen.
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Künstler TEDDY LOUNGE

KATHARINE MEHRLING

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Katharine Mehrling arbeitet als Schauspielerin, Sängerin und Songschreiberin. Ihr Bühnendebüt gab sie im Londoner West End im renommierten Old Vic Theatre. Noch während ihrer Ausbildung engagierte sie der Regisseur Michael Bogdanov, als einzige Deutsche, für die Revivalproduktion von Hair.
Internationale Aufmerksamkeit erregte Katharine Mehrling als Piaf. In drei verschiedenen Inszenierungen verkörperte sie Edith Piaf. Um diese Figur in all ihren Facetten zu erspüren, lebte sie in Paris, begab sich auf eine Zeitreise und folgte den Spuren von Piaf. Katharine Mehrling überzeugt mit Stimmgewalt und schauspielerischen Talent auf internationalen Niveau. Ausgezeichnet wurde sie mit dem Preis des Deutschen Bühnenvereins, 2010 erhielt sie den Theaterpreis Goldener Vorhang und 2012 den Lale-Andersen Preis.
 

Mano Thiravong                      

Mano Thiravong, ein Franzose mit laotischen Wurzeln. Mano startete seine Musikausbildung  schon in jungen Jahren am klassischen Konservatorium und später bei der renommierten amerikanischen Jazzsängerin Cynthia McPherson in Paris. Exotisch und einzigartig, wie er selbst, sind wir sofort ergriffen von seiner  Jazz und Soul Stimme, beeinflusst von Chanson Legenden wie Edith Piaf, Jacques Brel und Dalida. Manos Repertoire reicht von sanften und seidigen Balladen bis zu kraftvollem Pop und Rock. Während seines Studiums in Paris trat er regelmäßig in kleinen Bars und Clubs, wie dem Duc des Lombards auf. Seit acht Jahre lebt Mano in Berlin und bereichert die Musikszene der Hauptstadt.

 

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                                             Foto © Kohei Hirotsu
 

DJ Swingin' Swanee                          

 

DJ Swingin' Swanee bietet als weltweit einzigartiger "Swing & Golden Era"-DJ das breitgefächerte Repertoire der 20er bis 50er Jahre an. Neben ihrer DJ- und Conferencier-Arbeit, moderiert sie Radiosendungen und vermittelt auf Veranstaltungen Einblicke in das Leben und die Zeit der Swing-Protagonisten. Seit Jahren streift sie immer wieder durch New York, Chicago, San Francisco oder London auf der Suche nach neuen Raritäten. Swingin' Swanee lebt ihren Stil konsequent, trägt nur Originalanzüge und Kleider – gerade so als wäre sie einem klassischen Hollywood-Movie der 30er/40er Jahre entsprungen: Fedora-Hut, Gangster-Suit, Two-tone Shoes.

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Künstler TEDDY PARTY DANCE FLOOR

pEt sHOp bEARs DJ-Team

 

Das Pet Shop Bears-DJ-Team hat sich dem discohousigen Schwulipop "von fozig bis kozig" verschrieben! Konzept und Musik gingen auf, und so ziehen die Macher der erfolgreichen Partyreihe, Justin Case und Open Mike, monatlich Heerscharen von Bartmädchen auf die Tanzfläche der Berghain "Cuntine".

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DANIEL WANG                       

 

Mit fluffigen Diskosounds bewegt Daniel Wang nicht nur die Tanzflächen Berlins, sondern auch weit darüber hinaus. Der gebürtige Amerikaner mischt Elemente von Jazz und Italo-Disco gekonnt unter seine groovigen Sets! Seit 10 Jahren nennt er Berlin seine Heimat und belebt als DJ und Produzent.

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Foto © Sally-B.
 
 

Justus Köhncke                        

 

Justus Köhnke, hat sich nicht nur als DJ einen Namen gemacht, sondern war auch Teil des House-Trios Whirlpool Productions, die 1997 den Nummer-1-Hit "From Disco To Disco" landeten. Im Jahr 2012 nahm er sich einer Hommage an Hildegard Knef an und hauchte den Stücken der Diva mit Elementen aus Disco und Minimal neues Leben ein. In seinen Produktionen kombiniert er minimalistische Techno-Stücke mit Elementen aus Disco und Krautrock.

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gloria Viagra                      

Foto © S.A.R.A.                                                                                                           download picture
 

Gloria Viagra ist die größte Drag Queen Berlins und weit über dessen Grenzen auch in Spanien, Israel uvm. bekannt. Gekonnt verbindet sie Glamour und Trash mit politischem Engagement. Zudem singt sie in ihrer Band SqueezeBOX und wurde erst kürzlich LIVE im TV von Robbie Williams geküsst. Im Januar 2013 feierte Gloria das 2-jährige Jubiläum ihrer eigenen SchwuZ-Partyreihe:.Monatlich präsentiert sie bei "Partysane" eine wilde Mischung aus DiscoElectro, Rotz'N'Pop und Urbansounds. Ein Teil des Eintritts wird nach jeder Party über den "Partysanegroschen" an gemeinnützige Vereine und Projekte gespendet – z.B. jetzt im Februar an den Teddy e.V. – erste Sahne!

 

modeopfer                        

 

Modeopfer ist seit Jahrzehnten eine feste Institution im Berliner Nachtleben. Als Resident-DJ ist er zudem seit vielen Jahren "Partykapitän" und Veranstalter der Retro-Party "bump!" im SchwuZ. Seine Musik thront zwischen Schlager, 70iesDisko und aktueller Popmusik. Doch auch als Drag Queen Camelia Light besteigt er die Diskobühnen der Stadt und moderiert, interpretiert und travestiert frech, aber mit Charme! Da bleiben keine Augen trocken und keine Füße still.

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Foto © Guido Woller
 
 

trust.the.girl                         

 

Ein buntes Huhn, wie es bunter nicht sein kann. DJane trust.the.girl macht alles was Spaß macht und kann von Rock über Elektro bis Pop alles! Sie ist Resident-DJane im Magnet sowie bei der SchwuZ-Mittwochsparty "Populärmusik". Doch auch bei "L-Tunes" und "Search And Destroy" ist sie immer wieder dabei und treibt die Massen auf die Tanzfläche. Vertrauensvoll legen wir deshalb auch die Teddy-Party in ihre Disko-Hände.

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                                    Foto © Martin Landsmann