Feierst du noch...

...oder bist du schon im Kino? – Nach einem Wochenende voller Berlinale und TEDDY Partys ist der Sonntag im Kino ein wunderbarer Abschluss, um sich zurück zu lehnen, zu entspannen und die dunklen Diskohallen, durch die ebenfalls dunklen Kinosäle zu ersetzen, den Zauber der bewegten Bilder auf sich wirken zu lassen und in eine andere Welt abzutauchen. Die heutigen Filme bieten genügend Gelegenheiten dazu, mit Verrücktem von James Franco, Relgiösem aus Frankreich, Frauen, die Bären sehen und Koreaner, die Rache nehmen - und für alle die es lieber kurz und knackig mögen und akkreditiert sind, gibt es heute die Queer Shorts.

Wer dann noch ein wenig gesellig sein will, sollte nicht das heutige TEDDY Event im Café Fatal im SO36 verpassen!

 

Ungemachte Betten

In CHEMI SABNIS NAKETSI (A FOLD IN MY BLANKET) unternimmt Dimitrij immer wieder einsame Kletterexkursionen. Er flieht vor der zermürbend surrealen Konformität der georgischen Kleinstadt. Als ein Fremder mit Namen Andrej auftaucht, überredet Dimitrij ihn, sich seinen Kletterausflügen anzuschließen. Immer enger zieht er den Mann in seinen Kosmos hinein. Dann ist Andrej verschwunden. Als Dimitrij alles verloren glaubt, folgt er, von seiner Fantasie getrieben, rätselhaften Spuren.

Atmosphärisch beklemmend zeigt Zaza Rusadze eine Kleinstadtgemeinde im Hamsterrad ihrer Gewohnheiten. Souverän und scheinbar beiläufig zeichnet er zugleich in magischen Bildern die Vorstellungswelt seines Protagonisten und legt dessen Gefühlslandschaft frei.

Kino International, 14.00 Uhr

 

 

 

I do it my way

Filmclip I BORN THIS WAY

 

Filmclip II BORN THIS WAY

Wie überall auf der Welt flüchten sich auch in Kamerun Schwule und Lesben in den Schutz der Stadt. Zwei junge schwule Männer schwärmen für Rihanna und Lady Gaga, die mit ihrem Hit "Born this way" zur Schwulenikone wurde. Doch von der Toleranz, von der Lady Gaga singt, können die beiden nur träumen: In ihrer Heimat, in der gleichgeschlechtlicher Sex mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft wird, ist ein Outing vor der Familie nahezu unmöglich. Die Anwältin und Menschenrechtlerin Alice Nkom kämpft für die Rechte von Schwulen und Lesben. Mit ihr werden leise Hoffnungen und kleine Nischen erkennbar, in denen die Ahnung von einem Leben aufscheint, das nicht auf Selbstverleugnung aufgebaut ist.

Nach CALL ME KUCHU (TEDDY AWARD 2012) , der die Situation von Homosexuellen in Uganda dokumentierte, verdeutlicht BORN THIS WAY, wie lange der weltweite Kampf um Toleranz und Gleichberechtigung dauern wird.

CineStar 7, 14.30 Uhr

Burlesque

Die Underground-Künstlerin Beth B gibt Einblick in die New Yorker Neo-Burlesque-Szene. Hier wird der klassische, meist auf den heterosexuell-männlichen Blick ausgerichtete Striptease neu gestaltet; gängige Geschlechterklischees werden auf humorvolle, hintersinnige und teilweise schockierende Weise hinterfragt. Geburtsort dieser Ende der Neunzigerjahre entstandenen Szene ist der Slipper Room, einer der wenigen übrig gebliebenen subversiven Veranstaltungsorte der Lower East Side. Neben James Habacker, dem Begründer des Clubs, kommen in EXPOSED viele Performer_innen wie Bunny Love, Rose Wood und Mat Fraser zu Wort.

In einer Mischung aus exklusivem Archivmaterial von Live-Performances und intimen Backstage-Interviews entsteht eine Welt, in der die Lust am Zurschaustellen des (nicht perfekten) Körpers, die sexuelle Diversität und das Überschreiten jeglicher Grenzen gefeiert und der Geschlechternormativität der Kampf angesagt wird.

Colosseum 1, 15.30 Uhr

 

 

Liebe auf dem Land

In BOVEN IS HET STILL (IT’S ALL SO QUIET) bewirtschaftet der alleinstehende 55-jährige Helmer einen abgelegenen Bauernhof und versorgt seinen entkräfteten Vater. Ihr Verhältnis ist spröde und wortkarg. Als der Vater dem Sterben immer näher kommt, schiebt ihn Helmer ins obere Stockwerk ab.  Er streicht das Zimmer seines verstorbenen Bruders und quartiert dort Henk ein, einen 18-jährigen Hilfsarbeiter. So will er seinem Vater gegenüber Stellung beziehen. Aber die unerfüllten Erwartungen des Vaters stehen jeder möglichen Empfindung Helmers im Weg. Henk dagegen begegnet Helmers überschatteten Gefühlen mit ergebener Offenheit. Und auch der Milchfahrer gibt sein Werben nicht auf.

Aus eindrucksvollen, nüchtern beobachtenden Bildern webt Nanouk Leopold in ihrem neuen Film eine beharrliche atmosphärische Stille und durchleuchtet damit den Seelenraum ihres Protagonisten und seinen inneren Aufbruch in ein neues Selbstbewusstsein.

Cubix 9, 17.00 Uhr

Don Giovanni di Lëtzebuerg

Marc ist ein wohlhabender Mann, der angesichts einer unheilbaren Krankheit noch einmal aus dem Vollen schöpft. Neben seinem geregelten Dasein als Personalchef in Luxemburg lebt er gemeinsam mit jungen „Begleitern“ ein ausschweifendes Leben in den Luxushotels diverser Städte, deren Opernhäuser Mozarts „Don Giovanni“ spielen. In opulenten Bildern folgt der Film Marc auf seinen Reisen, zeigt ihn bei Arztbesuchen und lässt ihn seine Lebensphilosophie unterbreiten, die auf Macht, Geld und der Kontrolle über sich und andere beruht. Doch sein Leben gerät ins Wanken, als er sich in einen Pornodarsteller verliebt und ihm in die Welt des Berliner HustlaBalls folgt.

Mit Sinn für das Skurrile zeichnet Angela Christlieb in NAKED OPERA das intime Porträt eines Menschen, der trotz oder gerade wegen seiner Gegensätze liebenswert und verletzlich erscheint. urch die spürbare Präsenz der Filmemacherin hinter der Kamera wird fast nebenbei ein grundlegendes Thema des Dokumentarfilms mitverhandelt: die Beziehung zwischen Regisseur und Protagonist.

CineStar 7, 17.00 Uhr

Interview NAKED OPERA

 

Paul Bowles - THE CAGE DOOR IS ALWAYS OPEN

 

 

 

Dass PAUL BOWLES weniger bekannt ist als seine Autorenkollegen William S. Burroughs, Allen Ginsberg oder Jack Kerouac mag daran liegen, dass er sich nach einem Nomadenleben endgültig in Tanger niederließ. Hier lebte der homosexuelle Schriftsteller und Komponist fernab vom Literaturbetrieb. Seine strenge Sicht auf die Spezies Mensch sowie seine klare Ablehnung des jeweils herrschenden Zeitgeistes unterschieden ihn zeitlebens von den anderen Autoren der Beatgeneration.

Cubix 7, 17.30 Uhr

Verrücktes Blut

James, Catherine und Patricia. Ein Haus am Strand, irgendwo in der Nähe von New York im Jahr 1963. Ein Nachbar, der ab und an zu Besuch kommt, weil er eine Schwäche für James hat. James’ großkariertes Jackett, seine Kamera, sein unvollendeter Roman, Catherines Bilder, ihre Herrenanzüge, Patricias Zigaretten: Carter hat einen zärtlichen, assoziativen Film über die Freundschaft dreier Außenseiter gemacht. James war ein erfolgreicher Seriendarsteller, eine mögliche Geisteskrankheit ließ ihn den Job aufgeben, seine Schwester Patricia redet kaum und lebt in ihrer eigenen Welt, die fürsorgliche Malerin Catherine ist Crossdresserin und geht gern in Herrenklamotten Kaffee trinken.

MALADIES ist eine sensible Erforschung der Wahrnehmung, die Kreativität und bildende Kunst, innere und äußere Stimmen. Mit hingebungsvollen Schauspielern und gewagten Erzählstrukturen gelingt dem Regisseur das Porträt einer Beziehung, das gleichzeitig den Umgang mit echten oder vermeintlichen Geisteskrankheiten zu diesen Zeiten verhandelt.

Friedrichstadt-Palast, 18.00 Uhr

Filmclip I MALADIES

 

Filmclip II MALADIES

Führe uns nicht in versuchung

Filmclip I LA RELIGIEUSE

 

Filmclip II LA RELIGIEUSE

Suzanne Simonin erzählt in Briefen ihre Lebens- und Leidensgeschichte: Als junge Frau wird sie von den Eltern gegen ihren Willen in ein Kloster gebracht. Sie soll Ordensschwester werden, da für eine standesgemäße Heirat die nötigen finanziellen Mittel fehlen. Obwohl sie von einer gütigen und verständnisvollen Oberin in den klösterlichen Alltag eingeführt wird, bleibt ihr Freiheitsdrang bestehen. Als die Oberin stirbt, sieht sich Suzanne mit den Repressalien, Demütigungen und Schikanen der neuen Äbtissin und ihrer Mitschwestern konfrontiert. Für lange Zeit wird Suzanne Bigotterie und religiösen Fanatismus am eigenen Leib erfahren.

Denis Diderots Roman LA RELIGIEUSE (THE NUN) wurde bereits mehrmals verfilmt. Guillaume Nicloux konzentriert sich auf das Schicksal einer jungen Frau und auf ihren Kampf gegen ein unerbittliches System, das den Einzelnen zermalmt. Sein Film löst sich zunehmend aus den konkreten Umständen und wird zum zeitlosen Drama.

Berlinale Palast, 19.00 Uhr

Im Bauch des Wals

Machi, Tomohiko und Hotaru besuchen gemeinsam die Highschool. Machi vermisst ihren vor sechs Jahren verschwundenen älteren Bruder. Das Trio nimmt seine Fährte auf, die zunächst nach Tokio und dann übers Meer führt.

Zusammen bilden die beiden Mädchen und der Junge in dem Film KUJIRA NO MACHI (THE TOWN OF WHALES) ein fragiles Liebesdreieck. Es ist ein Spiel der Anziehung und Abgrenzung, der Nähe und Distanz. Allein die Momente zählen, jeder von besonderer Bedeutung.

CinemaxX 4, 19.30 Uhr

 

 

Stehen bleiben, Polizei

Als er auf einer Fortbildung den Polizeikollegen Kay (Max Riemelt) kennenlernt und beginnt, Gefühle für ihn zu entwickeln, wird Marc in seinen Grundfesten erschüttert. Und als Kay sich in seine Hundertschaft versetzen lässt, droht Marcs überschaubares, geregeltes Leben im Chaos zu versinken. Hin und her gerissen zwischen der Liebe zu seiner schwangeren Freundin Bettina (Katharina Schüttler) und dem Rausch der neuen Erfahrung, verliert er zusehends die Kontrolle. Seine Familie wird ihm immer fremder, doch mit Kay abzuhauen, kommt für ihn auch nicht in Frage.

Als Kay eines Tages ohne Ankündigung und mit unbekanntem Ziel von der Bildfläche verschwindet, beginnt Marc zu realisieren, was für ein Loch dieser Verlust in sein Leben reißt. Im FREIEN FALL kann er es niemandem mehr recht machen. Am wenigsten sich selbst.

Toni & Tonino, 21.30 Uhr

Tief im Dunklen Wald

Eine einsame Bushaltestelle, ein Trompete spielender Pfadfinder, eine Frau, die sich weigert, ihm für seine schiefen Töne Geld zu geben: Mit dieser Eröffnung gibt der Film VIC + FLO ONT VU UN OURS (VIC + FLO SAW A BEAR) seinen lakonischen Tonfall vor. Erzählt wird die Geschichte von Vic, einer aus dem Gefängnis entlassenen Frau, die nach Ruhe sucht. In den Wäldern Kanadas quartiert sie sich im Haus eines Verwandten ein. Dort bekommt sie Besuch von ihrer Geliebten Flo.  Die beiden leben in den Tag hinein, erkunden mit einem Caddy die Landschaft und genießen die Natur. Alles könnte so schön sein, wenn nur der unorthodox arbeitende Bewährungshelfer nicht ständig an der Tür klopfen würde. Es mehren sich zudem die Zeichen einer heraufziehenden Bedrohung. Selbst der Wald wartet mit heimtückischen Fallen auf.

Seltsame Figuren, skurrile Regieeinfälle und eine mysteriöse Atmosphäre - der Filmkritiker, Dokumentar- und Spielfilmregisseur Denis Côté erschafft eine Kunstwelt, die ihre ganz eigene, völlig unberechenbare Wirklichkeit entwickelt.

Berlinale Palast, 22.00 Uhr

 

 

Strangers in the night

 

 

Won-gyu ist Flugbegleiter und ständig unterwegs. Tae-jun ist Motorradbote und lebt mehr oder weniger auf der Straße. Zwei Männer. Zwei Jobs, die sie immer auf Tour sein lassen. Zwei Leben, die aus flüchtigen Momenten bestehen. Die beiden lernen sich übers Internet kennen und verabreden sich. Sie haben nur wenige Stunden. Dass Won-gyu eigentlich nie mehr nach Seoul zurückkehren wollte, weil er eine traurige, wütende Erinnerung mit der Stadt verbindet, legt sich wie ein Schatten über das Treffen.  Beide begeben sich an den Ort, an dem vor längerer Zeit ein brutaler Angriff auf Schwule stattfand.

BAEK YA (WHITE NIGHT) ist ein von Wut und Sehnsucht geprägter Streifzug durch eine Stadt, in der längst nicht jeder sein Leben, seine Liebe leben darf. Und für einen kurzen, aber schönen Moment lässt wenigstens dieser Film die beiden einfach miteinander sein.

Colosseum 1, 22.30 Uhr

Spiegel Blicke

In DESHORA (BELATED) hängen die Wolken schwer über den Tabakfeldern im Gebirgsdschungel des Nordwestens von Argentinien. Hier, fern der Großstadt, leben Ernesto und Helena. Die beiden wünschen sich Kinder, doch ihre Leidenschaft ist verblasst. Eines Tages kommt Helenas Cousin Joaquín zu ihnen, der gerade einen Drogenentzug hinter sich hat. Die Männer gehen in den Wäldern jagen, zur Feldarbeit oder besuchen Hahnenkämpfe. Dabei kommen sie sich näher, als sie wahrhaben wollen. Alle verleugnen sie ihre Gefühle und die körperliche Anziehung, die sie füreinander empfinden. Es entsteht eine Dynamik, die niemand kontrollieren kann. Helena lässt nicht zu, dass Joaquín sich ihr nähert. Doch sie entwickelt eine Sehnsucht nach der Körperlichkeit des jungen Mannes, der sie heimlich nachspürt. Joaquín wiederum erkundet mit Ernesto den Alltag in der Wildnis. Die Männer gehen in den Wäldern jagen, zur Feldarbeit oder besuchen Hahnenkämpfe. Dabei kommen sie sich näher, als sie wahrhaben wollen.Das nicht gelebte Begehren sucht sich jedoch seine eigenen, unberechenbaren Wege.

CineStar 3, 22.45 Uhr

 

Interview DESHORA

 

Filmclip DESHORA

Queer Shorts

CinemaxX 5, 16.00 Uhr

 

 

O PACOTE (THE PACKAGE)

In seiner neuen Schule trifft Leandro den temperamentvollen Jefferson. Die beiden mögen sich auf Anhieb. Bald ist klar, dass sie mehr als nur Freundschaft verbinden wird. Aber Jefferson muss noch etwas loswerden, und leicht fällt ihm das nicht. Leandro fragt noch einmal nach, er hofft auf einen dummen Scherz. Doch Jeff sieht nicht so aus, als ob er scherzt. Wenn sie zusammen sein wollen, gehört etwas Unabänderliches zum Gesamtpaket: Jeff ist HIV-positiv.

 

TA AV MIG (UNDRESS ME)

Es ist Nacht. Zwei begegnen sich, Mann und Frau. Über und vor allem ist die Anziehung zu spüren. Die Anziehung, die Lust zu küssen, die Lust auf mehr. Er streichelt sie, will sie küssen. "Du bist die erste, die größer ist als ich und eine tiefere Stimme hat als ich." – "Ich habe mich operieren lassen, vor drei Jahren." Ansicht und Blick werden sich abwechseln in dieser Nacht. Alle Lust sucht sich ihren Weg. Wer kreiert wen und was bleibt?

 

 

 

 

 

TWO GIRLS AGAINST THE RAIN

Ein bezaubernder, Mut machender und berührender Film über ein lesbisches Paar in Kambodscha. Die beiden Frauen kennen und lieben sich seit der Zeit der Roten Khmer. Ihre tiefe Verbundenheit und Kraft hat alle Widerstände, auch die ihrer Familien, überwunden.

 

JA KADA SAM BILA KLINAC
(WHEN I WAS A BOY I WAS A GIRl)

Goca ist ein Transvestit. Sie lebt in Belgrad, der Hauptstadt eines Landes, das die Organisation oder Teilnahme an einer Gay Parade verbietet. Goca zieht eine Tochter auf, die eigentlich ihre Nichte ist. Ihr 18-jähriger Boyfriend klaut ihr Geld, das sie als Sexarbeiterin in einem gefährlichen Umfeld verdient. Goca liebt ihn trotzdem und hat sich ein offenes, helles Wesen erhalten. An ihrem 39. Geburtstag beschließt Goca, ihr Coming-out vor Publikum auf einer Theaterbühne zu zelebrieren. Sie erzählt die Geschichte ihres Lebens: "Als ich ein Junge war, war ich ein Mädchen."

 

 

 

 

 

THE RUNAWAY TROP OF THE CARTESIAN THEATRE

Eine Person unbestimmten Geschlechts und Herkunft wird von einer deutschen Kulturinstitution in eine Stadt in China geschickt und erlebt dort wie ihr/e Geliebete/r Opfer einer schrecklichen Verschwörung wird.

 

NOT BLACKING OUT, JUST TURNING THE LIGHTS OFF

Eine Untersuchung der Rolle, die Intimität im Verhältnis zu Begehren und physischer Nähe spielt. Bilder und Töne als Platzhalter für den flüssigen, porösen Körper – innen und außen zugleich – changierend zwischen sinnlichem Bild und dessen Abstraktion.

 

 

 

 

 

BESHIVHEY HAYOM
(IN THE PRAISE OF THE DAY)

Der Sabbat steht vor der Tür, die letzten Vorbereitungen werden getätigt und es ist fast menschenleer, von der Cruiser-Szene abgesehen. Ein junger Mann, Oren, muss telefonieren, doch er hat kein Handy dabei. Dann taucht sein Geliebter auf; der Mann, den er wirklich will. Die beiden gehen in dessen Wohnung. Oren versucht wieder, ein Telefonat zu führen, diesmal mit Erfolg. Die Hingabe an den Moment wird von seinem Anruf verzögert, aber nicht aufgehalten.

 

FÖRSTA GÅNGEN (FIRST TIME)

Das erste Mal kann ganz schön schwierig sein. Alex nähert sich Sofia mit einem Scherz, den sie gar nicht witzig findet. Trotzdem gehen sie zusammen weg. Ein erster ungeschickter Kuss, sie legen sich ins Gras, Reißverschlüsse werden geöffnet. Sie wollen beide, dass etwas passiert, aber es will einfach nicht klappen. Alles halb so schlimm, finden sie. Aber was erzählt man jetzt den anderen?

 

 

 

VERANSTALTUNGEN

SO36 meets TEDDY

 

Im Café Fatal des SO36 findet heute das TEDDY Partner Sponsoring zugunsten des Preisgeldes statt. Dazu gibt es Special TEDDY Screenings sowie ein Live und DJ Programm.

Ab 17.00 Uhr

Café Fatal im SO36, Oranienstr. 190, 10999 Berlin

U1, Haltestelle Kottbusser Tor