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Lidérc úr

Länge:
19 min.
Herstellungsjahr:
2019
Land:
Hungary/France
Regie:
Produktionsfirma:
Boddah
Berlinale Sektion:
Shorts
Berlinale Kategorie:
Kurzfilm

Die Brustwarze ist der Anschaltknopf und schon geht es los das Kopfkino – oder ist es doch die Wirklichkeit? Ein Röntgenbild zeigt es ganz deutlich: Zwischen den Rippenknochen ist ein kleiner Mann zu sehen. Da liegt er und schläft. Der Wirt des Männchens dreht durch, aber es nutzt nichts, erschöpft schläft er ein. Als er am nächsten Morgen aufwacht, hat er anstelle der Brustwarze eine Wunde, und auf dem Boden sind Fußabdrücke. Die Suche beginnt. Doch das Männchen lässt sich nicht erschrecken, nicht ärgern, nicht hereinlegen. Selbstbewusst sucht es seinen Ort in diesem gay universe. Wer liebt hier eigentlich wen? Surrealistische und absurde Settings treffen auf eine wirkliche, alltägliche Welt. Unerfindlich, unerklärlich, sinnlich, lebendig, eigen.

BIOGRAFIE Luca Tóth

Geboren 1989 in Ungarn. Sie studierte Animation an der Moholy-Nagy-Universität für Kunst und Design (MOME) in Budapest. Ihr Abschlussfilm, The Age of Curious, wurde 2013 in Annecy ausgezeichnet und ihr erster selbst produzierter Film, die ungarisch-tschechisch-slowakische Co-Produktion Superbia, feierte in der Semaine de la Critique in Cannes Premiere, wo er die einzige Animation im Wettbewerb war.

FILMOGRAFIE Luca Tóth (Auswahl)

2019 Lidérc úr  2016 Superbia  2013 The Age of Curious 

Luca Tóth @IMDb
Lidérc úr @IMDb
Trailer
Interview mit Luca Tóth über "Lidérc úr"

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